Nachwehen
Nachwehen sind wehenartige Schmerzen, die durch die Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur entstehen. Sie treten besonders in den ersten Tagen nach der Entbindung auf und können beim Stillen intensiver werden, da das Hormon Oxytocin die Gebärmutterkontraktionen fördert. Viele Mamas berichten, dass Nachwehen beim zweiten oder dritten Kind stärker sind als beim ersten Baby.
Ziehende Schmerzen
Ziehende Schmerzen im Unterleib sind oft ein Zeichen der fortlaufenden Rückbildung. Sie können bis in den Rücken oder die Oberschenkel ausstrahlen und fühlen sich ähnlich wie Menstruationsschmerzen an. Diese Art von Schmerzen zeigt, dass deine Gebärmutter und die Muskeln im Beckenbereich sich regenerieren und zurückbilden.
Stechende Schmerzen
Stechende Schmerzen sind meist intensiver und können durch Geburtsverletzungen, Narbengewebe oder Verwachsungen entstehen. Bei einem Kaiserschnitt können solche Schmerzen im Bereich der Narbe auftreten, besonders bei plötzlichen Bewegungen. Stechende Schmerzen solltest du im Auge behalten und bei deiner Hebamme ansprechen.
Druckgefühl im Unterbauch
Ein Druckgefühl im Unterbauch kann verschiedene Ursachen haben. Häufig deutet es auf einen Wochenflussstau hin, bei dem der natürliche Abfluss blockiert ist. Auch eine volle Blase oder Verstopfung können dieses unangenehme Gefühl auslösen.
Schmerzen beim Wasserlassen
Schmerzen beim Wasserlassen in den Tagen nach der Geburt können auf kleine Verletzungen im Bereich der Scheide oder Harnröhre hinweisen. Auch eine Blasenentzündung ist möglich, besonders wenn während der Geburt ein Katheter gelegt wurde. Achte auf ausreichend Wasser und kontaktiere deine Ärztin, wenn die Beschwerden anhalten.